Rechtsschutzversicherung im Test

Ohne Rechtsschutzversicherung, greift der Beschädigte sehr tief in die eigene Tasche. Hohe Prozess- und Anwaltsgebühren müssen selbst bezahlt werden. Daher ist diese Absicherung sehr wichtig. Ein Augenmerk sollte darauf gelegt werden, dass die Policen bereits bei einem Widerspruch zahlen. Sollte der Rechtsschutz nicht sofort haften, so sollten andere Angebote in Anspruch genommen werden. Im Test war die Versicherung der DEURAG eine Empfehlung wert.
Der Finanztest kürte 2015 die besten Tarife und empfehlt 22 Rechtschutzversicherungs-Tarife für das Jahr 2015. Der billigste kostet 222 Euro im Jahr. Testsieger waren die Rechtsschutzversicherungen der Allrecht/Deurag und DAS. Diese belegten die ersten Plaetze.

ÖKO-TEST führte bereits im Januar 2014 einen Rechtschutzversicherung-Test durch. Und Ende des gleichen Jahres folgte eine neue Untersuchung der Finanztest. Im Gegensatz zu den Fachleuten von ÖKO-TEST wurden die Experten von Stiftung Warentest mit keinem Tarif wirklich sehr gut überzeugt. 22 Versicherungen bekamen die Bewertung gut. Finanztest hat insgesamt 55 Angebote für Arbeitsschutz, Verkehrsschutz, sowie Privatrechtsschutz untersucht, und folgende Anbieter erhielten eine beste Bewertung:

Der private Raif der Allrecht/Deurag
Premium Tarig der DAS
Aktiv Premium Arag
Basis plus RisikoPlus plus Rundum sorglos HDI/Roland

Rechts­schutz bei Familien- und Erbrecht

Gute Rechts­schutz­versicherungen sollten mehr als nur einen Basis­schutz bieten. Einige Versicherer zahlen mindestens 1000 Euro oder mehr für einen Anwalt, der bei Familien- oder Erbrechts­streit zur Stelle ist. Außer der Erstberatung kann der Anwalt mehr für den Rechts­schutz­kunden tun, beispielsweise den Schrift­verkehr über­nehmen. Andere Versicherungsgesellschaften zahlen maximal 250 Euro, wenn sich ein Kunde einmalig von einem Fachanwalt beraten lässt. Der Umfang des Rechts­schutzes für Kapital­anlagestreitig­keiten wurde im Rechtsschutzversicherung Vergleich benotet.
Nicht nur der Schutz­umfang, sondern auch das Klein­gedruckte in den Rechts­schutz­versicherungen wurde von den Testern genau unter die Lupe genommen. Kleine gemeine Woerter mit großer Wirkung. Viele Angebote, erhielten die im Test nur ein befriedigend oder ausreichend. Der Grund dafür ist, das die Versicherer Rechts­schutz bei Ärger zum Beispiel mit einer gesetzlichen Krankenkasse oder dem Finanz­amt erst zahlen, wenn es vor Gericht geht.